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Podiumsdiskussion Decolonize Literatur

Wann?

06.11.2023, 18:30 Uhr 

 

Wo?

Bücherhalle Altona, Ottenser Hauptstr. 8-10, Mercado 2. Stock, 22765 Hamburg

 

Die anhaltende Präsenz kolonialer Denkweisen und Strukturen ist in verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft immer noch zu spüren und macht sich u.a. in Form von rassistischer Diskriminierung, wirtschaftlicher, kultureller und politischer Ausbeutung sichtbar. Die dekoloniale Perspektive zielt darauf ab, die vom Kolonialismus geschaffene globale Ungleichheit kritisch zu betrachten und die bestehenden Machtstrukturen und Hierarchien zu hinterfragen und zu dekonstruieren. Dies setzt voraus, dass Dekolonisierung als interdisziplinäres Querschnittsthema behandelt wird, und dazu ermutigt, marginalisierte Stimmen und Erfahrungen in den Vordergrund zu stellen.

 

Bei unserer Auftaktveranstaltung Decolonize Literatur wollen wir uns mit dekolonialen Perspektiven auf die Literatur beschäftigen und uns kritisch mit den heutigen Auswirkungen des Kolonialismus auf die Literaturbranche auseinandersetzen. Wir analysieren den eurozentrischen Blick auf Literatur und werfen in den Raum, wie die weiß dominierte Gegenwartsliteratur Vorurteile und Stereotypen u. a. durch Illustration, Sprache, im Verlagswesen reproduziert und wie neue Repräsentationsräume für weitere Perspektiven geschaffen werden können.

 

Podiumsgäste:

Millicent Adjei

Dayan Kodua

Dan Thy Nguyen

 

Moderation:

Cane Çağlar 

 

 

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.

Der Eintritt ist kostenlos.

Anmeldung bitte bis zum 05.11.2023.

 

 

 

 

Die Veranstaltung ist der Auftakt einer Decolonize-Reihe, die den interkulturellen Dialog und den Austausch von verschiedenen Stimmen und Perspektiven aus der Community fördert.

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