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Neuer Pumpbrunnen an der Grundschule Sikoute (Togo)

Am 15.02.2024 fand die Einweihungsfeier und somit auch die offizielle Übergabe des neu errichteten Trinkwasserbrunnens an die Grundschule und Gemeinde von Sikoute, Togo, statt. Durch den mechanischen Pumpbrunnen wird ein nachhaltiger Zugang zu sauberem Trinkwasser im Dorf geschaffen, welcher zur Verbesserung der Lern- und Lebensbedingungen an der Schule und im Dorf beiträgt. Der Zugang zu sauberem Wasser ist grundlegend und ein Bestandteil der Entwicklungsziele der internationalen Gemeinschaft (SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen), welche, trotz Bemühungen des Staats Togos, vor allem in ländlichen Gebieten Togos weiterhin eingeschränkt bleibt. 

 

Im Einzelnen zielt das Brunnenprojekt auf Folgendes ab: 

    • die Schüler*innen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen

    • die Wasserknappheit im Dorf Sikoute zu reduzieren

    • Krankheiten durch den Gebrauch von verschmutztem Wasser vorzubeugen 

    • die Körperhygiene und die Gesundheitsvorsorge zu fördern

 

Das Projekt zeichnet sich dabei, wie alle Projekte, die Ossara e.V. mit seinem machtkritischen und dekolonialen Ansatz begleitet, durch die enge Zusammenarbeit mit Verantwortlichen des Dorfes Sikoute sowie einer lokalen Frauengruppe aus. Die Zusammenarbeit bestand in der Vorbereitung darin, die Schule und die Dorfgemeinde über die tatsächliche Durchführung des Brunnenprojektes zu informieren. Insbesondere wurde die Gemeinde auch über die Notwendigkeit informiert, sich an der Realisierung des Projekts zu beteiligen.

Die Absicht hierbei ist es, den Wünschen und Forderungen der lokalen Bevölkerung gerecht zu werden und ein Projekt durchzuführen, welches tatsächlich zu einer nachhaltigen Veränderung beiträgt. Darüber hinaus bildeten die Beteiligten ein Komitee, das künftig für die Verwaltung des Brunnens zuständig sein wird, sodass der Brunnen langfristig benutzt werden kann. Schlussendlich wurde außerdem die ausgewählte Baufirma der Gemeinde vorgestellt. 

Trotz einiger Herausforderungen, wie der schlechte und beschwerliche Zustand der Straße, der den Transport von schweren Baumaterialien erschwerte, die lange und penible Suche nach dem Grundwasser mit starker Ader sowie der Notwendigkeit einer zweiten Bohrung, konnte das Projekt erfolgreich realisiert werden. 

 

Die Realisierung erleichtert haben vor allem:

    • die Fachkompetenz des Teams Ossara bei den verschiedenen Einsätzen sowie ihre regionalen Kenntnisse

    • Die Expertise sowie die langjährige Erfahrung der Baufirma

    • Die Bodenbeschaffenheit und die Zugänglichkeit der Gegend in der Trockenzeit

    • das Engagement der Dorfgemeinde, insbesondere der Frauen

 

Zum Schluss sei somit gesagt, dass die Realisierung des Projektes ohne den Einsatz der Gemeinde und der finanziellen Unterstützung von Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP sowie der Spenderfamilie nicht möglich gewesen wäre. 

 

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