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Schulgebäude, Ausstattungund Sanitäranlage –Grundschule Lassa-Elimdè

Lassa-Elimdè ist ein Stadtteil von Kara, der zweitgrößten Stadt Togos im Norden des Landes. Die Region von Kara und Umgebung ist berühmt für die traditionellen Zweikämpfe bzw. Ringen „Evala“. Der Name „Elimdè“ stammt aus der hier meistgesprochenen Sprache Kabye und bedeutet „Sonne“. So soll auch, laut der Überlieferung, der erste Bewohner dieser Gegend um die Jahre 1800 geheißen haben. Der Stadtteil zählt heute ca. 3.500 Einwohner*innen und liegt zwischen Tchola im Norden, Abouda im Süden, Lama im Westen und Sirka im Osten. Ca. 6 Km trennen dieser Stadtteil vom Stadtzentrum. Neben der überwiegenden ethnischen Gruppe Kabyè leben in Lame-Elimdè auch die Losso, Ewe, Nago und Ibo. Die Menschen leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, Vieh- und Ziegenzucht. Angebaut werden auf den Feldern Mais, Hirse und Jams für den eigenen Bedarf. Der traditionell betriebene Ackerbau ist aber bedingt durch das Tropenklima bestehend aus einer Regenzeit (von Mai bis Oktober) und einer Trockenzeit (von November bis März). Ackerbau wird nur in der Regenzeit betrieben.

 

Die Grundschule von Lassa-Elimdè wurde im September 2019 gegründet und zählte bereits im ersten Schuljahr 2019/2020 ca. 173 Schüler*innen, die von 5 Lehrer*innen unterrichtet werden. Der Staat trägt die Gehälter von 3 Lehrer*innen, die 2 anderen werden noch über Elternbeiträge finanziert. 48 Kinder besuchen die Vorschule. Die Schüler*innen werden aufgrund der fehlenden Klassenräume in den vom Elternrat aus Holzpfählen und Stroh gebauten Schuppen untergebracht. Diese provisorischen Bauten bieten kaum Schutz vor der tropischen Sonnenhitze und vor allem vor dem stürmischen Regen. In der Regenzeit fällt der Unterricht für Schüler*innen immer aus. Zudem haben Kinder und Lehrkräfte keine adäquaten Sitzmöglichkeiten - Schüler*innen sitzen aktuell auf Holzbrettern oder mitgebrachten Steinen und Hockern – und sind Stichen bzw. Bissen von Insekten und Reptilien ausgesetzt. Die Schule verfügt über keine Sanitäranlage. Ein Pumpbrunnen liegt aber in der Nähe der Schule und dient als Wasserquelle für die Schule und den ganzen Stadtteil.

 

Ossara möchte die Grundschule von Lassa-Elimdè unterstützen, und zwar durch den Bau eines komplett ausgestatteten Schulgebäudes von 4 Klassenräumen mit Büro- und Lagerraum und einer Sanitäranlage, damit Schüler*innen an dieser Schule bessere und vor allem sichere Lernbedingungen haben. Die prekären Verhältnisse erschweren erheblich die Lernqualität und beeinträchtigen folglich den Schulbesuch der Kinder an dieser neuen Schule. Die Grundschule ist, wie viele Schulen in unserem Einsatzgebiet, auf Unterstützung angewiesen.

 

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