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Gesundheitskits gegen Corona (Soforthilfe) Togo

Nach den ersten Tagen und dem Schock durch die schnelle Verbreitung bzw. die Einschränkungen durch das Coronavirus haben wir beschlossen aktiv zu werden-

 

Im Ausland (Togo) sind verschiedene Maßnahmen beschlossen worden, die die Verbreitung der Krankheit eindämmen soll.  Die Ausstattung der Gesundheitszentren auf ländlichen Gebieten ist vielerorts dürftig. Aufgrund dessen haben wir mit unserem lokalen Partnerverein INABAC entschieden, in präventive Maßnahmen zu investieren, und zwar indem wir z.B. einigen Zentren in der Region Kara und Centrale Gesundheitskits bereitzustellen:

  • CMS Helota (Keran)
  • CMS Bikpassiba (Bassar)
  • USP Bitchabé (Bassar)
  • USP Nangbani (Bassar)
  • USP Binaparba (Bassar)
  • USP Pessidè (Keran)
  • USP Warengo (Keran)
  • USP Tchoré (Doufelgou)
  • USP Lama-Kpedah (Kozah)
  • USP Lama-Tessi (Tchaoudjo)

 

Die Gesundheitskits bestehen aus 500 selbstgenähten Schutzmasken, Flaschen mit lokal hergestellter Flüssigseife und Wasserbehältern fürs Händewaschen. Die auszustattenden Gesundheitszentren liegen in unserem Einsatzgebiet. Denn hier werden möglicherweise die meisten Schüler*innen und Eltern im Falle einer Erkrankung versorgt. Die Schutzmasken sollen daher Besucher*innen der Gesundheitszentren kostenfrei zur Verfügung gestellt. Unsere Schutzmasken werden nach einem vom togoischen Gesundheitsministerium zertifizierten Standard erstellt und können mehrfach genutzt werden. Ca. 6.000 waschbare Schutzmasken für Patient*innen und Besucher*innen konnten wir mit den bisherigen Einnahmen bereitstellen können.  

 

Die Hintergründe dazu:

 

Die aktuellen angeordneten Hygiene-Maßnahmen vor Ort sind gut, aber kommen zum Teil zu spät und passen zu den Realitäten auf ländlichen Gebieten nicht ganz. Denn in manchen Dörfern fehlt z.B. einfach sauberes Wasser und manchmal auch Seife für Händewaschen. 

  • Mundschutz aus Apotheken sind inzwischen Mangelware und werden zu Wucherpreisen (3 €/Stück) nur in den Städten verkauft.
  •  Toilettenpapier ist vor Ort kein Thema. Es gibt ausreichende alte Hefte, Zeitungen und Papier. Toiletten fehlen eher vielerorts. 
  •  Aufklärungskampagnen können zwar digital durchgezogen werden, aber für Menschen auf dem ländlichen Gebiet, das falsche Format. Klassische Aufklärungen sogar in lokalen Muttersprachen sind wegen der bereits geltenden Verordnungen verboten. Versammlungen von bis zu 50 Personen sind verboten. 

Spenden zu diesem Projekt nehmen wir laufend entgegen. Jeder Betrag zählt! Spendenbestätigungen werden selbstverständlich ausgestellt.  Spendenkonto:

 

Hamburger Volksbank

IBAN: DE68 2019 0003 0006 0538 07

Verwendungszweck: "Corona Soforthilfe Togo"