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Ein Pumpbrunnen für Kikpeou

Das Dorf Kikpeou zählt zu den während der Kolonialzeit entstandenen Dörfern zwischen den Städten Bassar und dem Kanton Kabou. Das Dorf zählt heute etwa 780 Einwohner*innen, ca. 460 Km nördlich von der Hauptstadt Lomé und 10 Km östlich von der Stadt Bassar. Von unserem Büro in Kara sind es 60 km. Seit 1993 hat das Dorf eine relativ kleine Grundschule, die durch die Dorfinitiative mit Lehm gebaut worden ist. Problematisch ist es, dass die Schule lediglich aus 3 Klassenräumen besteht, aber 6 Klassen von der 1.-6. Klasse darin unterrichtet werden müssen. Die Schule zählte im vergangenen Schuljahr 142 Schüler*innen. Die jungen Menschen aus dieser Gegend und den umliegenden Dörfern brechen aufgrund der Perspektivlosigkeit und der fehlenden Beschäftigung früh die Grundschule ab und wandern in Nachbarländer, um dort auf dem Feld oder als Dienstmädchen zu arbeiten. Nach der anfänglichen Euphorie kehren die meisten „Auswanderer*innen“ komplett desillusioniert in das Dorf zurück und versuchen, ihre Lebensbedingungen selbst zu verbessern.

 

In Kikpeou gibt es bisher keinen Strom. In diesem kleinen Dorf existiert keine Gesundheitsstation, wobei das noch größere Problem der Dorfbewohner bei der Wasserversorgung liegt. Deswegen gemeinsam mit der apoBank-Stiftung wurde ein Pumpbrunnen für dieses Dorf (460 Km von der Hauptstadt Lomé) im Norden von Togo realisiert. 

 

Das Projekt wurde nach einem Monat intensiver Arbeit am 21.02. 2019 mit der offiziellen Übergabe abgeschlossen

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